Petition gegen ELENA

von Sara veröffentlicht am 26. Januar 2010, 12:14 Uhr

Der CCC ruft zur “Unterstützung der Petition gegen die ELENA-Datenberge” auf. Hintergründe zum ELENA-Verfahren finden sich u.a. in diesem Wikiepdia-Eintrag. Aufgrund der erhobenen Daten (darunter die Teilnahme an berechtigten Streiks sowie eventuell erhaltene arbeitsrechtliche Abmahnungen) ist das Verfahren sicherlich kritisch zu betrachten. Mal ganz abgesehen davon, dass da mal wieder eine weitere Datenbank entsteht die durch Arbeitgeber fleißig mit Daten gefüttert werden muss. Apropos Arbeitgeber: Uns könnte das aus betrieblicher Sicht ziemlich egal sein, da die Lohnbuchhaltung sowieso der Steuerberater macht. Dennoch stehen wir dem neuen Verfahren aufgrund der damit verbundenen Risiken und Nachteile für Arbeitnehmer negativ gegenüber.

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Kommentare & Trackbacks

Odde23 26. Januar `10 12:21 Uhr

ELENA ist auch so ein Unsinn der zusätzliche Bürokratie schafft. Warum muß darin gespeichert werden, wer eine Abmahnung erhalten hat oder wer an einem Streik teilgenommen hat. Kann ich als Arbeitgeber persönlich nicht nachvollziehen. Aber gut, seisdrum, meine Lohnbuchhaltung ist eh Aufgabe meines Steuerberaters. Die Notwendigkeit dieser Datenbank erschließt sich mir dennoch nicht.

olaf 26. Januar `10 17:20 Uhr

Es ist schon erstaunlich, das erst jetzt alle Beteiligten Datenschützer aufwachen. ELENA ist ja schon lange beschlossene Sache. Die Menge der gesammelten Daten geht allerdings weit über das (bisher) genannte Ziel hinaus.