Häufig geht es einem so: Man versendet eine Kundenrundmail – und damit hat es sich dann auch. Irgendwelche Newsletter-Trackingfunktionen setzen wir jedenfalls nicht ein. Diese würden sowieso nur bei wenigen Kunden funktionieren, da E-Mailprogramme in der Regel das ungefragte nachladen von (Tracking-)Grafiken zum Glück unterbinden. Obendrein nehmen viele Anwender solche Trackingversuche in Form von nachgeladenen Grafiken oder personalisierten Links als unseriös wahr. Auch datenschutzrechtlich wäre das nicht ganz sauber. Lange Rede, kurzer Sinn: Häufig ist der Versand eines Newsletters eine Einbahnstraße für uns.
Die letzte Kundenrundmail enthielt jedoch auch einen Link in unser fast 30.000 Benutzer starkes Kundenforum, auf welches wir zur weiteren Information (“10 Jahre dF – jede Menge Aktionen”) verwiesen haben. Die Reaktionen auf den Newsletterversand konnten wir in diesem Fall sehr gut mitverfolgen. So haben sich die Besucherzahlen innerhalb der ersten Stunde nach Versand sprunghaft erhöht und mit 2.038 gleichzeitigen Benutzern zu einem Rekord in unserem Forum geführt. Die Gesamtaufrufe haben sich – in der Summe und über den Tag verteilt – dann durch die versendete Kundeninformation auch ca. vervierfacht.
Andererseits hat sich bestätigt, dass die Anzahl der Kunden, die aktiv auf eine solche E-Mail reagieren, gegenüber der Gesamtempfängerzahl sehr gering ist und sich im einstelligen Prozentbereich bewegt. Viele kennen das vermutlich auch aus ihrem eigenen Nutzungsverfahren und können dies entsprechend bestätigen. Nur weil man einen Newsletter kurz überfliegt, wird man deswegen noch lange nicht aktiv. Darauf kommt es aber auch gar nicht an. Denn die Rundmail soll ja unseren Kunden die Chance geben, von für sie evtl. interessanten Neuigkeiten zu erfahren, ohne selbst aktiv werden zu müssen.











